WhatsApp-Channels im Fundraising – direkter, persönlicher, wirkungsvoller?
Ein neuer Kanal mit altem Prinzip
Seit WhatsApp die Channel-Funktion eingeführt hat, experimentieren viele Organisationen mit dem neuen Format. Anders als klassische Gruppen oder Broadcast-Listen ermöglichen Channels eine einseitige Kommunikation.
Was auf den ersten Blick schlicht wirkt, hat enormes Potenzial: Ein Kanal, der Millionen Menschen täglich nutzen, wird zu einem Ort, an dem auch gemeinnützige Inhalte sichtbar werden – direkt auf dem Smartphone, zwischen Freundesnachrichten und Familienchats.
Für NGOs stellt sich damit eine strategische Frage:
Wie lässt sich dieser direkte Kommunikationsweg sinnvoll in Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit integrieren?
End-of-Year-Kampagnen neu denken – wenn Social Ads wegbrechen
Für viele NGOs ist die Zeit zwischen November und Dezember die entscheidendste Phase des Jahres.
Jetzt werden Spendenziele erreicht, Jahresberichte und Kampagnen abgeschlossen.
Doch in diesem Jahr ist vieles anders.
Mit der neuen TTPA-Verordnung greifen in der EU strenge Regeln für politische und gesellschaftliche Themenwerbung. Damit fällt einer der wichtigsten Hebel für Reichweite und Fundraising plötzlich weg.
Aber: Das ist kein Grund, die Kampagne abzuschreiben.
Es ist ein Anlass, das eigene Kommunikationsmodell neu zu denken.
Wo KI im Fundraising helfen kann – und wo nicht
Künstliche Intelligenz (KI) verändert viele Bereiche – auch das Fundraising. Sie kann Prozesse automatisieren, Spenderverhalten analysieren und Kampagnen optimieren. Doch wo bringt KI echten Mehrwert, und wo sind ihre Grenzen?
Was kommt nach Social Media? Zukunftstrends für NGOs im digitalen Raum
Viele gemeinnützige Organisationen haben zurecht in den letzten Jahren stark auf Social Media gesetzt: für Sichtbarkeit, Community-Building und Fundraising. Doch der digitale Raum verändert sich – schnell und tiefgreifend.